Nordamerika

Impfungen für Nordamerika

Vor einer Reise nach Nordamerika bzw. in die USA sollten Sie Ihren Impfschutz überprüfen und abklären, welche Impfungen noch notwendig sind bzw. aufgefrischt werden müssen.
In Nordamerika und USA gibt es zwar keine besonderen Impfvorschriften, jedoch ist in Gebieten mit mangelnder Hygiene Vorsicht geboten. Es gelten die gleichen Impfungen wie in Österreich. Nur bei einer Reise in Gebiete mit unzureichender medizinischer Versorgung wird die Hepatitis A und B-Impfung empfohlen. Wir informieren Sie über mögliche Risiken, Krankheiten und empfohlenen Impfungen für Nordamerika und USA.

Reisen nach Nordamerika: Die Highlights

Ein Besuch der Freiheitsstatue in New York oder eine Reise entlang der berühmten Route 66 ist für viele sicher ein Kindheitstraum. Heute führt die 66 nur noch von Chicago in Illinois nach Santa Monica in Kalifornien.
Der Grand Canyon, der jedes Jahr von über 4 Millionen Menschen besucht wird, zählt zu den bekanntesten Naturwundern des nordamerikanischen Kontinents.
Kanada, nach Russland das zweitgrößte Land der Erde, ist vor allem für seine spektakuläre Natur, weitläufige unberührte Wildnis und Skigebiete berühmt. Dabei gilt es als relativ sicheres Land mit vergleichsweise niedrigen Kriminalitätsraten. Auch die medizinische Versorgung gilt als sehr gut.

Impfungen für USA-Reisen & Kanada-Reisen

Die meisten Impfungen, die für eine unbesorgte Reise nach Nordamerika relevant sind, sollte man ohnehin auch in Europa regelmäßig auffrischen lassen und werden ausdrücklich empfohlen: Diphtherie-Impfung, Polio-Impfung und Tetanus-Impfung in Kombination als Diphterie-Polio-Tetanus-Impfung oder Diphtherie-Polio-Tetanus-Pertussis, Hepatitis-Impfung und Masern-Impfung (MMR, Masern-Mumps-Röteln). Dazu kommt unter Umständen die Tollwut-Impfung.

Hier finden Sie Infos zu den Impfungen für Nordamerika:

 

Seltene Erkrankungen in den USA

Nicht alle in den USA vorkommenden Erkrankungen sind auch in Europa bekannt. Besonders Kinder und Schwangere sollten sich vor der Einreise informieren:

  • West-Nil-Fieber (West Nile Virus)

Seit etwa 10 Jahren tritt in den USA vermehrt das West-Nil-Fieber auf. Eine Krankheit, die an eine Grippe erinnert, jedoch eine erhöhte Gefahr von Hirnhaut- oder Gehirn-Entzündung mit sich bringt. Besonders an der Ostküste der USA bis nach Kalifornien tritt diese Erkrankung häufig auf. Übertragen wird der Virus durch eine Mücke, wodurch der wirksamste Schutz langärmlige Kleidung und Mückenschutzmittel sind. Eine Impfung gibt es nicht.

  • RMSF (Rocky Mountain Spotted Fever)

Das Rickettsiose RMSF wird durch Zecken übertragen und tritt vor allem in bewaldeten Gegenden auf. Denken Sie daher an den Zeckenschutz!

  • Zika-Infektion

Seit dem Sommer 2016 wurden in den USA Zikaviren bei Patienten nachgewiesen. Besonders in Florida ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch. Schwangere sollten sich im Vorfeld einer Reise über aktuelle Entwicklungen beim Außenministerium (Österreich) oder Auswärtigem Amt (Deutschland) informieren, da Zika für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Wir unterstützen Sie dabei gerne.

Erforderliche Impfbestätigungen für die USA

Wenn Sie etwa ein Arbeitsvisum oder Studentenvisum zur Einreise beantragen möchten, ist eine spezielle Impfbestätigung erforderlich. Klären Sie vor Ihrem Aufenthalt mit der Amerikanischen Botschaft ab, welche Impfbestätigungen Sie benötigen. Wir stellen gerne das entsprechende Zertifikat für Sie aus und übernehmen auch anfallende Impfungen.

Kontakt

Ob Sie Diphtherie auffrischen müssen, sich bei einer Infektion nicht sicher sind oder ein Zertifikat benötigen: Kontaktieren Sie uns!
Eine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretende Schäden kann nicht übernommen werden.

Impfungen: Informationen zum Thema “Tollwut”